Was ist die Türkisparade?

Bereits im Jahr 2010 fand die erste Türkisparade in Berlin statt, und dieses Jahr folgt die zweite. Die Parade will die gebärdensprachige Kultur stärken und die Gebärdensprache verbreiten. Ebenso soll die Gebärdensprachgemeinschaft im Sinne von Taubsein gestärkt und die Gesellschaft vielfältiger werden.

Warum Türkis?

Türkis steht für Gemeinschaft, Toleranz und gegenseitigen Respekt. Es steht für ein positives Selbstbild: Wir, die Gebärdensprachgemeinschaft, haben unsere eigene Sprache und Kultur! Mit der Farbe Türkis wird das neue Selbstbewusstein unserer Gemeinschaft unterstrichen, die sich im Aufbruch befindet. Ursprünglich geht die Idee eines ‚Ribbon‘ (einer Schleife ähnlich der Aids-Schleife) für unsere Gemeinschaft auf Paddy Ladd, Autor des Buches „Deafhood“ (Taubsein), zurück – ein eigene Schleife als Symbol für eine starke Gemeinschaft mit Gebärdensprache, die selbstverständlich auch Menschen umfasst, die diese Gemeinschaft und Gebärdensprache wertschätzen. Der österreichische Gehörlosenbund schlug daraufhin 2005 die Farbe Türkis vor – die türkisfarbene Schleife war geboren!

Was wird auf der Parade gemacht?

Auf der Parade werden gebärdensprachige Künstler eine Plattform bekommen, um die Gebärdensprache und ihr Können zu präsentieren. Mit Autokorsos, Musikboxen, Tanzeinlagen und kurzen Theaterstücken sowie aufklärenden und politischen Reden wichtiger Persönlichkeiten aus unserer Gemeinschaft und deren prominente Unterstützer wird auf unsere Gebärdensprachgemeinschaft aufmerksam gemacht.

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